Bundesfreiwilligendienst im JAW Plön Koppelsberg

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Das JAW Plön Koppelsberg sucht eine/n Bundesfreiwilligendienstleistende/n (m*w*d) . Der Einsatzbereich umfasst die Hilfe für Menschen mit Behinderung, die Integration, die Kinder- und Jugenhilfe, Jugendbildung, Jugendarbeit. Nähere Informationen sind unter folgendem Link abrufbar:

https://www.bundesfreiwilligendienst.de/bundesfreiwilligendienst/platz-einsatzstellensuche/einsatzstelle-suchen.html?tx_bfdeinsatzstellensuche_einsatzstellensuche%5Buid%5D=74551&tx_bfdeinsatzstellensuche_einsatzstellensuche%5Baction%5D=detail&tx_bfdeinsatzstellensuche_einsatzstellensuche%5Bcontroller%5D=Suchen%5CEinsatzstellensuche&cHash=edd1daf85ca4c13b1f74b58dfab2255e

Parlamentarischer Abend der LAG JAW S-H e.V.

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Bildung gemeinsam bewegen

Reinhard Arens, Vorsitzender der LAG JAW im Austausch mit Staatssekretär Herrn Dr. Thilo Rohlfs

Unter diesem Motto fand der erste parlamentarischer Abend der  Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendaufbauwerke  Schleswig-Holstein gestern im Landeshaus statt. 160 Gäste konnte der Vorsitzende Reinhard Arens aus Politik, Auftraggeber und Kostenträger sowie Kooperationspartner begrüßen.

Die Landesarbeitsgemeinschaft ist ein Zusammenschluss von seitens des Landes Schleswig-Holstein anerkannten Trägern der Arbeit, die in insgesamt 10 Kreisen und den 4 kreisfreien Städten Jugendaufbauwerke betreiben.

Diese Jugendaufbauwerke leisten als regionale Bildungseinrichtungen einen wesentlichen Beitrag, dass jungen Menschen der Übergang von Schule in Beruf / Arbeit optimal gelingt.

So engagieren sich über 800 Mitarbeitende für ca. 12.000 junge Menschen in Schleswig-Holstein.

Ziel des parlamentarischen Abends war es, das sich die Jugendaufbauwerke mit Möglichkeiten, der Vielfältigkeit sowie innovationsfähig in Erinnerung rufen und zeigen wollte welches Potenzial die Einrichtungen im Arbeitsfeld des Übergangs von Schule in den Beruf haben.

Nach einem Grußwort vom Staatssekretär Herrn Dr. Thilo Rohlfs, „Das Land Schleswig-Holstein verfügt mit den Jugendaufbauwerken über ein bewährtes innovatives Instrument, was es wert ist zu nutzen.“,  wurden die Arbeitsfelder  der Jugendaufbauwerke dargestellt. Die Arbeitsfelder Berufsorientierung, Berufseinstiegsbegleitung und Handlungskonzept PLuS, Berufsvorbereitung, Arbeit mit Flüchtlingen, Produktionsschule und Ausbildung wurden von den jungen Menschen lebendig dargestellt. So erläuterten sie den Besuchern die Inhalte der Maßnahmen, beantworteten Nachfragen und präsentierten Arbeitsvorgänge. Im Anschluss diskutierten die Landtagsabgeordneten Frau Birte Pauls (SPD) und Andreas Tietze (Grüne) über Perspektiven der Jugendaufbauwerke.

Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation des Imagefilms, mit dem die Landesarbeitsgemeinschaft auf die Arbeit der Jugendaufbauwerke aufmerksam machen möchte.

Link: https://youtu.be/up1zCdo3td4

„ Mit 70 Jahren Engagement und 70 Jahren Erfahrung, hervorragend regional eingebunden und vernetzt mit dem Motto: ‚Wir bewegen Bildung gemeinsam‘, damit können wir die Zukunft für die jungen Menschen gestalten.“ fasste Reinhard Arens den Abend im Schlusswort zusammen.

Praktische Schule mal ganz anders

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Die Teilnehmer der Diskussion beim anschließenden Rundgang durch die Räume der BQM: (von links) Christian Saar, Anke Cornelius-Heide, Axel Rausch, Dr. Ernst Dieter Rossmann und Martin Mertens. Foto: Kienitz/BQM

(Dieter Kienitz) Meldorf – Die Konjunktur läuft gut, und der Bedarf gerade an jungen Fachkräften ist groß. Dennoch gibt es Jugendliche, die weder einen Ausbildungsplatz noch einen Job finden. Die Gründe sind vielfältig: ein schlechter oder gar kein Schulabschluss, psychische Probleme, mangelnde Unterstützung durch das Elternhaus, oft auch schlechte Erfahrungen mit einem leistungsorientierten Schulsystem.

Um diese Jugendlichen oder jungen Erwachsenen aufzufangen, ist in Dithmarschen vor zehn Jahren die Produktionsschule gegründet worden. „Wir führen die Jugendlichen dabei in sinnvollen Produktionsprozessen an Arbeit heran, ohne sie schulisch zu überfordern. Sie lernen nicht im Frontalunterricht, sondern handlungsorientiert durch praktische Tätigkeiten“, erläuterte Axel Rausch, Geschäftsführer der Bildung und Qualifizierung Meldorf gGmbH (BQM), ein Jugendaufbauwerk, das die Produktionsschule Dithmarschen seit zehn Jahren betreibt.

Die BQM war Gastgeber einer Gesprächsrunde von Vertretern der schleswig-holsteinischen Produktionsschulen, des Bundesverbands der Produktionsschulen und des Jobcenters Dithmarschen mit Dr. Ernst Dieter Rossmann, Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung im Bundestag, sowie Anke Cornelius-Heide, Bürgermeisterin der Stadt Meldorf. Im Mittelpunkt stand dabei die langfristige Finanzierung von Produktionsschulen. Bislang bekommen die Träger dieser „Schulen“ meist Gelder von den Ländern, den Jobcentern und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF). Die ESF-Finanzierung wird sich jedoch voraussichtlich mit dem Ende der aktuellen ESF-Förderperiode um etwa 20 Prozent reduzieren und damit droht den Produktionsschulen eine Finanzierungslücke. Mittlerweile hat zumindest Schleswig-Holstein signalisiert, seine geförderten Produktionsschulen bis zum Start der nächsten ESF-Förderperiode fortführen zu können. Eine langfristige und nachhaltige Lösung sei das jedoch nicht, betonten Martin Mertens und Axel Rausch. Die Produktionsschulen benötigten zukünftig eine verlässliche Regelförderung.

Im Verlauf des Gesprächs verdeutlichte Christian Saar, Geschäftsführer des Jobcenters Dithmarschen, die unterschiedlichen Bedarfe der Jugendlichen, und zeigte dabei auch die Bedeutung der Produktionsschule Dithmarschen für einige Jugendliche als Unterstützung auf deren teilweise steinigem Weg in die Ausbildung auf. Auch Dr. Rossmann sprach von einer „wichtigen Arbeit für junge Menschen, die im Regelschulsystem nicht gut zurechtgekommen sind“. Er machte jedoch auch deutlich, dass das Problem der Finanzierung eher im Bereich der Sozial-, als in der Bildungspolitik aufgehoben sei. Er wolle sich daher mit den zuständigen Politikern seiner Partei über das Thema austauschen.

Martin Mertens, Vorsitzender des Bundesverbands der Produktionsschulen, verdeutlichte, worauf es den Trägern ankomme: „Wir möchten die Produktionsschule als dritten Weg für den Übergang von der Schule in den Beruf“ und damit als echte Alternative im Bildungsangebot etablieren. Darüber hinaus müsse es auch deshalb eine langfristige Finanzierung geben, um den Mitarbeitern eine auskömmliche Entlohnung und eine Perspektive bieten zu können. Im Anschluss an die Diskussionsrunde machten sich Dr. Rossmann und die anderen Teilnehmer vor Ort einen Eindruck von der praktischen Arbeit der Produktionsschule Dithmarschen, von Bäckerei und Gastronomie über Verkauf und Pflege bis zu Tischlerei, Maler- und Metallwerkstatt.

 

Quelle: https://www.boyens-medien.de/dithmarschen/nachbarn/artikel/nachbarn/praktische-schule-mal-ganz-anders.html

Investition in die Fachkräfte von morgen

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Hilfe bei Problemen in der Ausbildung

Die 1,63 Millionen Euro fließen in die Projektarbeit der Trägergesellschaften in diesem und im kommenden Jahr. Erfahrene Mitarbeiter bieten in neun Beratungsregionen des Landes neutrale und kostenlose Hilfe an, wenn es in einem Ausbildungsverhältnis knirscht oder es zu einer Vertragslösung gekommen ist. „Diese Betreuerinnen und Betreuer sind also eine wichtige Säule im Beratungssystem,“erklärte Rohlfs, denn jede vorzeitige Vertragslösung stelle auch eine persönliche Krise für junge Menschen dar, die schnelle Hilfe erfordere. Zudem gelte es, wirtschaftlichen Schaden für die Ausbildungsbetriebe möglichst zu verhindern.

Flächendeckendes Beratungsnetzwerk

Für ein landesweit flächendeckendes Netz von Beratungsstellen sind die regionalen Ausbildungsbetreuerinnen und -betreuer bei unterschiedlichen Institutionen angesiedelt, beispielweise in Kreishandwerkerschaften, Kommunen und Einrichtungen der Aus- und Weiterbildung. Das Beratungsangebot steht allen Jugendlichen, aber auch Betrieben offen.

Im Einzelnen erhielten folgende Trägereinrichtungen folgende Zuwendungen:
  • Perspektive Bildung: Bildungsträger des Ausbildungsverbundes Stormarn in Geesthacht: 114.440 Euro
  • Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein in Lübeck: 116.360 Euro
  • Landeshauptstadt Kiel: 160.640 Euro
  • UTS e.V. (Umwelt, Technik, Soziales) in Rendsburg: 166.080 Euro.
  • Kreishandwerkerschaften in Heide, Niebüll und Husum: 329.455 Euro
  • Kreishandwerkerschaft in Schleswig: 166.265 Euro
  • Bildungsträger „BiBeKu“ (Bildung, Beruf, Kultur) in Pinneberg / Steinburg:105.300 Euro
  • isfa ggmbh (interkulturelle schule fortbildung und ausbildung) in Neumünster / Bad Segeberg: 330.726 Euro
  • JobB GmbH (Jugend in offener beruflicher Bildung) in Oldenburg und Lütjenburg: 138.620 Euro

Im Rahmen des „Landesprogramms Arbeit“ erfolgt eine 52-prozentige Förderung aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF), die andere Hälfte stammt aus Landesmitteln.

Nähere Informationen unter www.ausbildungsbetreuung.de.

Quelle: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Landesregierung/VII/_startseite/Artikel2019/I/190208_Ausbildungsbetreuer.html; jsessionid=104436A6AA802C8D5619B0D922C3BE3A

 

Ausbildung erfolgreich abgeschlossen

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Colin Kniest mit Sozialpädagogin Britta Schmidt

(BiBeKu GmbH | M. Worm | 04.02.2019)  Colin Kniest hat erfolgreich seine Ausbildung zum Fachpraktiker Lager/Logistik absolviert. Stolz berichtet Colin von seiner bestandenen Prüfung. Aufgrund guter Leistungen auch in der Berufsschule wurde Colin von seinem Kooperationsbetrieb übernommen. Die absolvierte Ausbildung ist eine Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit für Menschen mit Förderbedarf nach §117 Abs. 1 S. 1 Nr. 1b SGB III.

Jugendliche über Ausbildung WeltWeit in Kanada

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(JAW Plön-Koppelsberg | C. Lange | 08.02.2019) Vom 11.7. – 12.8.2018 waren Auszubildende des Jugendaufbauwerks Plön – Koppelsberg über das Projekt „Ausbildung Weltweit“ in Toronto/Kanada, um dort in verschiedenen Berufsfeldern Auslandserfahrungen zu sammeln. Dieser Film zeigt die Azubis in der Praxis in ihren Betrieben, Sie erzählen von ihren Erlebnissen und Eindrücken: https://www.youtube.com/watch?v=qaNndpETP-k#action=share

Personalqualifizierung 2019

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(BiBeKu GmbH | A. Ehlers | 18.01.2019) Auch in diesem Jahr haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendaufbauwerke in Schleswig-Holstein die Möglichkeit, sich über das Fortbildungsprogramm der Landesarbeitsgemeinschaft der Jugendaufbauwerke Schleswig-Holstein e.V. fortzubilden. Das Programm umfasst aktuell 28 Seminarangebote, die über „Personalqualifizierung“ eingesehen werden können. Über diesen Reiter können die Anmeldungen zu den Veranstaltungen vorgenommen werden.